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Auf ein Wort

Demenz gehört zu den großen Herausforderungen der Gesellschaft. Wir stellen uns dieser Herausforderung. Unser Haus ist für Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz eingerichtet.

Es ist wichtig, sich deutlich vor Augen zu führen, wie viel Kraft und Einsatz diese Krankheit fordert. Dabei sind es naturgemäß die Angehörigen, die sich auf vieles neu einstellen müssen und die große Sorge tragen.

Jeder Tag verlangt rund um die Uhr, die praktischen Belange von Pflege, Begleitung und /oder Aufsicht zu organisieren, vieles ist immer wieder neu zu durchdenken und neu zu planen, der an Demenz erkrankte Angehörige braucht emotionale Zuwendung, denn auch die eigenen Gefühle wollen verstanden sein und brauchen Verständnis, Aufmerksamkeit und Ansprache.

Und genau hier setzt haus wahlstedt an. Wir bieten den an Demenz erkrankten Menschen ein Zuhause und wir sind ebenso für die Angehörigen da. Unsere Erfahrung ist: Damit es dem erkrankten Menschen gut geht, braucht er seine Angehörigen – Angehörige, die nicht von der täglichen Pflege und Begleitung überfordert und erschöpft sind.

Dieses Ziel erreichen wir durch unser Integrationskonzept, das alle Beteiligten umfassend einbezieht. Zum einen stellen wir ein optimales Lebensumfeld für an Demenz erkrankte Menschen zur Verfügung und tragen so zur Entlastung der Angehörigen bei. Darüber hinaus bieten wir umfassende Beratung sowie Mitwirkungsmöglichkeiten für Angehörige auf allen Ebenen und sehen einen engen Austausch zwischen allen Beteiligten als unverzichtbar an.

Erst diese Kooperation im Dreieck zwischen den an Demenz erkrankten Menschen, den Angehörigen und der Einrichtung ermöglicht es, mit Demenz als Phänomen der Veränderung, als Prozess des Loslassens und der Akzeptanz und als Aufgabe angemessen und zielführend umzugehen.

Sprechen Sie mich oder eine meiner Kolleginnen gern an.

Axel Reymann
(Einrichtungsleitung)

 

PDF-Downloads:

Flyer haus wahlstedt
Broschüre haus wahlstedt